Ist das nicht ein schönes Bild aus der Karibik? Richtig neidisch könnte man werden, wenn man an den Sommer 2007 in Deutschland denkt. Jeder der fliehen konnte, hat gut daran getan. Aber Karibik, Anguilla, das kostet doch!? Können Fotografen sich sowas leisten, zum Arbeiten, naja, das kann man ja noch verstehen, aber zum Urlaub machen? Kein Problem, wenn man tolle Sportfotos macht.
Anke Fleig, Fotografin bei der Fotoagentur SvenSimon hat das Sportfoto des Jahres geschossen und ihr Preisgeld, immerhin 5000 Euro, für einen Urlaub in der Karibik ausgegeben. Gut angelegt, würd' ich sagen, zumindest 2007. Und wenn Anke Fleig jetzt noch fleißig betextet und bearbeitet, könnte es sogar sein, dass noch ein paar Euro wieder als Fotohonorar zurückkommen. Herzlichen Glückwunsch, auch wenn die Bekanntgabe der Preisträger schon im Februar war.
"Jahr für Jahr hat die Jury die Qual der Wahl im Wettbewerb um das beste Sportfoto des Jahres. Zum 37. Mal richtete das Kicker-Sportmagazin die Konkurrenz in Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Sportjournalisten aus."
Anke Fleig hatte bei diesem Schuss das Glück des Tüchtigen. Sie hatte sich bewusst einen Platz zwischen den Zuschauern ausgesucht, keinen offiziellen Fotografen-Platz. Mit 400er und dem Verlängerungsfaktor der NIKON, war sie gut positioniert für die Dreier-Kombination. Dass ihr dort auf dem CHIO in Aachen ausgerechnet das "Sportfoto des Jahres 2006" gelingen würde... dazu musste aber auch noch die US-Amerikanerin Margie Goldstein Engle stürzen. Des einen Pech, des andern Glück.
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